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Wildwasserkajak
Strom aufwärts zum Finale

Zu allererst muss nach der Übergabe durch den Mountainbiker zur und durch die  Drau gesprintet werden. Dann erfolgt die erste wichtige Hürde – Kajak schnappen, Spritzdecke im Akkord schließen und sich aus einer Höhe von 7 Metern mit seinem Kajak in die Drau stürzen. Schon oft wurde das Material ein Opfer dieses Sprunges und diese Stelle somit Endstation für viele Staffeln. Gut in der Drau gelandet erwartet den Sportler eine fünf Kilometer lange Wildwasserregatta mit schwierigen Aufwärtspassagen, die dem Sportler alles abverlangen. Zusätzlich stellt die ungewöhnliche Länge der Strecke – die Kajakfahrer sind über 30 Minuten auf dem Weg  – eine besondere Herausforderung für die Sportler da. Wenn die letzten Meter in der Isel bezwungen wurde müssen die Kajakfahrer mit ihrem Sportgerät  – dem Boot (!!!) – einen Zielsprint auf den Hauptplatz in Lienz hinlegen – kein einfaches Unterfangen nach den Anstrengungen im Wasser und vor allem mit kalten Beinen.

Regatta: 5 km | Sprung aus: 7 m Höhe

Streckenverlauf

Drau

- 7m Sprung
- Regatta bis zum Slalom (ca. 1340m)
- Slalom (ca. 185m) : 17 Tore
- Regatta (ca. 230m)
- Aufwärtspassage 1 (ca. 70m)
- Regatta (ca. 950m)
- Aufwärtspassage 2 (ca. 100m)
- Regatta bis zum Zusammenfluss Drau-Isel (ca. 1200m)

Isel

- Flussaufwärts (ca. 220m)
- Katarakt mit 7 Toren (2x übertragen)
- Isel aufwärts bis Pegel mit Richtungstoren (ca. 550m)
- Isel abwärts vom Pegel bis zum Ausstieg (ca. 240m)
- Verpflichtende 360 Grad Eskimorolle bei dem mit „R“ beschrifteten Tor knapp oberhalb der Fischwirtsbrücke
- Sprint mit der gesamten Ausrüstung (Boot und Paddel) über den Südtirolerplatz auf den Hauptplatz

Bedingungen

Einheitliche Boote: Länge: max. 3,80 m Gewicht: mind. 15 kg Breite: mind. 55 cm (gemessen an der Einstiegsluke) (fragliche Bootstypen können der Jury schon früher zur Begutachtung vorgelegt werden)

Material: HTP oder PE (Serien-Boote), KEIN KEVLAR, KEINE KOHLE, KEIN POLYESTER!!!!! KEIN KIEL!!! (z.B. Perception Wavehopper)

Keine Adaptierungen am Boot wie zB. Räder, Boot muss im Originalzustand sein

Infos

Bei Fragen zum Boot oder sonstigen Fragen zur Strecke: Günther Oberwalder – 0043/(0)664 8297041

Jeder Kanute hat eine Schwimmweste die den ICF-Regeln entspricht zu tragen!! Ebenso Pflicht ist ein Helm und geeignetes Schuhwerk (barfüßig ist verboten, Verletzungsgefahr beim Laufen). Fremdhilfe ist strengstens untersagt!

Alle Boote müssen vor dem Bewerb durch die Rennleitung kontrolliert und für den Start freigegeben werden (Länge und Gewicht). DIE KONTROLLE DER BOOTE IST FÜR EINEN START VERPFLICHTEND !!!

Die Boote können ab 7:30 Uhr zur Bootskontrolle gebracht werden. Erst nach bestandener Kontrolle, dürfen die Boote im Startbereich deponiert werden. Keine Bootsablage über Nacht!!!

Regeln

Beim Sprung muss einzeln gesprungen werden. Wer auf der Rampe als Erster die Spritzdecke geschlossen hat, bekommt den Vorrang beim „Klippenstart“. Die Spritzdecke MUSS IMMER geschlossen sein.

Alle Tore müssen nummernmäßig befahren werden. Rote Tore bedeuten Aufwärtstore (gegen die Fließrichtung zu befahren), grüne Tore bedeuten Abwärtstore (in Fließrichtung zu befahren). Die Tore sind so gesetzt, dass auch Durchschnittspaddler den Kurs ohne größere Probleme bewältigen können.

Es sind nicht bei allen Toren zwei Torstangen eingehängt. Dort wo nur eine Torstange hängt, muss das Tor immer an jener Seite der Stange durchfahren werden, an welcher die Nummer befestigt ist.

Nach dem Zieleinlauf können die Boote im Bereich der Bühne deponiert werden. Dort sind diese bis 16:30 Uhr abzuholen. Erfolgt keine rechtzeitige Abholung wird das Boot vom Kajakclub Osttirol verwahrt und kann gegen eine Betrag von €100,- ausgelöst werden. Dieser Betrag wird zu 100% der Jugendförderung des Kajakclub Osttirol zur Verfügung gestellt.

Bei leichter Berührung einer Torstange droht keine Strafe! Als Torfehler gewertet wird es allerdings wer eine Stange absichtlich in die Hand nimmt oder eine Torstange bewusst wegschlägt. Es gilt die gedachte senkrechte Linie der Torstangenaufhängung (Querbalken). Innerhalb dieser muss sich der Paddler bewegen.

Sollte einem Athleten auf der Strecke ein Paddel brechen, so kann ihm ein Ersatzpaddel gereicht werden (durch eigenen Betreuer).

Bewerbsleiter

Günther Oberwalder
Stv. Armin Zöttl
Osttiroler Kajakclub

Streckenplan

2020

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