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Ergebnisse 2008

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Dolomitenmann Presseinfos

Pressekontakt:
Stefan Mayr
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Hattrick für die Gams

Jonathan Wyatt ist auch beim heutigen 21. Red Bull Dolomitenmann der unumstrittene Superstar unter den Bergläufern, lässt auch heute bei der Rekordkulisse von 28.000 Zuschauern seiner Konkurrenz keine Chance.

Niemals zuvor waren mehr Zuschauer beim Red Bull Dolomitenmann, niemals zuvor war es zwischen den Teams im Kampf um die Spitzenplätze am Ende so eng: Die 21. Auflage des „härtesten Teambewerbs der Welt“ übertraf alle Erwartungen und hatte nicht nur einen großen Sieger: 28.000 Zuschauer feuerten die „Helden des Dolomitenmann-Alltags“ bei Kaiserwetter in den Lienzer Dolomiten frenetisch an, das ist absoluter Rekord in 21 Jahren „Dolomiten-Wahnsinn“. Veranstalter Werner Grissmann: „So viele Menschen waren noch nie da, die Zuschauermenge wird immer größer, die Stadt wird bald zu klein werden.“

Neuseelands Gams feiert den Hattrick

Neuseelands-Berglaufwunder Jonathan Wyatt feierte bei der ersten von vier Disziplinen einen Start-Ziel-Sieg und damit seinen Red Bull Dolomitenmann-Hattrick: Die Konkurrenz – Europameister, österreichischer Meister – hatte sich viel vorgenommen, musste alle Pläne aber auf den Steilstücken des Berglaufs über Bord werfen, konnte ihn nur noch ziehen lassen. Jonathan Wyatt nahm über eine der schwierigsten Berglaufstrecken der Welt, mit über 1.950 Höhenmeter bis zum Kühbodentörl in 2.441 Meter Seehöhe, dem Zweiten nicht weniger als 3 Minuten 50 Sekunden ab. Berglauf-Kollege Andi Goldberger, selbst mit 1:52 persönliche Bestzeit gelaufen, zieht schmunzelnd den Hut: „Sein einziger Nachteil ist, dass er immer wissen muss, wo er hinläuft, weil er ja nicht wie ich den anderen hinterherlaufen kann. Jonathan Wyatt hat sicherlich ´Gams´ in seinem Pass stehen.“ Mit seinem Bergsprint legt der Neuseeländer den Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung des Kolland Topsport-Teams. Der Italiener Markus Prantl flog mit dem Paragleiter (heute aufgrund der Windbedingungen der Start direkt von der Moosalm) zum Titel ´Red Bull Dolomitenmann 2008´.

Kärntner Hudetz paddelt Olympiasieger davon

Sensationell heute Red Bull-Kanute Harald Hudetz: Der Kärntner war bereits bei der Übergabe von Paragleiter Wendelin Ortner in seinem Sprint aus der Landezone kaum zu bremsen, machte noch auf dem Weg zum 7-Meter-Sprung Zeit gut und paddelte, als gäb’s kein Morgen, hängte sogar Benoit Peschier, Kajak-Olympiasieger 2004, um nicht weniger als 3 Minuten und 40 Sekunden ab. Und das trotz erschwerter Bedingungen. Veranstalter Werner Grissmann: „Aufgrund der Hitze ist extrem viel Wasser von den Gletschern da, daher waren die Bedingungen für die Kanuten heute besonders hart.“ Am Ende übergab Harald Hudetz dank Glanzleistung kurz vor dem Ziel als Zweiter an Schlussradler Roland Stauder.

Und nie war ein Finale beim Red Bull Dolomitenmann spannender: Red Bull Athlet Roland Stauder, Peking-Olympionike Christoph Soukup und Disziplinen-Sieger Hannes Pallhuber lieferten sich auf den elends langen 17,4 Kilometer - und das nur uphill – bei freiwilligen und unfreiwilligen Abstiegen über die ehemalige berühmt berüchtigte FIS-Herren-Abfahrtsstrecke mit einem Durchschnittsgefälle von 26,4 Prozent ein Rad-an-Rad-Duell inklusive riskanter, heikler und vor allem sehenswerter Überholmanöver. Red Bull Dolomitenmann am Bike am Ende: Hannes Pallhuber (ITA).

Andi Goldberger übertrifft sich im Wings for Life-Team

Benoit Peschier, Kajak-Olympiasieger 2004, ein Viertel des Erfolgsteams von Wings for Life war von seiner Dolomitenmann-Premiere mit Sieben-Meter -Startsprung zum Warm-Up, Eskimorollen, einer Tragepassage, einer tückischen Walzendurchquerung und Wildwasser, das mit extremen Aufwärtszonen und schwierigen Wenden seinem Namen alle Ehre macht, begeistert: „Das war etwas absolut Neues für mich, extrem hart. Mir tut alles weh, aber es war super. Ich würde gerne 2009 wiederkommen.“ Das Wings for Life-Team mit Andi Goldberger (persönliche Berglauf-Bestzeit mit 1:52), Paragleiter Gerald Ameseder, Kanute Benoit Peschier und Snowboard-Gesamtweltcupsieger Benjamin Karl auf dem Mountainbike war zufrieden. Und selbst Andi Goldberger hält nichts für unmöglich: „Ich sag’ immer, ich mach’s nie wieder, aber es ist so eine lässige Veranstaltung, da vergisst man die Schmerzen schnell.“

Die Wings for Life Stiftung für Rückenmarksforschung ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit dem Ziel, die Forschung und den medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt zur künftigen Heilung von Querschnittslähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen (Spinal Cord Injury Paralysis – SCI) zu fördern und zu beschleunigen.

Spektakel Red Bull Dolomitenmann

Sehenswert waren beim Kaiserwetter nicht nur die Überholmanöver der Mountainbiker im Kampf um die Podestplätze, die Übergabe bei den Punktlandungen der völlig erschöpften Paragleiter oder der Kampf der mitunter besten Wildwasser-Kanuten der Welt gegen Strömungen, Wasser und den eigenen Körper. 110 Teams aus ganz Europa kämpften heute mit vollstem Körpereinsatz in erster Linie mit sich selbst, in zweiter Linie mit den Kajaks, Bikes, Lüften und den eigenen Beinen um den Titel „Red Bull Dolomitenmann 2008“. Adrenalin, Abschürfungen, Stürze und körperliche Schmerzen gab’s frei Haus dazu. Bewegen wird sich morgen früh kaum einer der Teilnehmer können, bis zur Anmeldefrist 2009 aber werden sie die Schmerzen vergessen haben und wieder um die begehrten 440 Startplätze kämpfen.

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